20. Mai 2013 - 11:16 |
7. Mai 2013 - 13:08 |
Mal ehrlich ... wer ist auf die Idee gekommen, Tablet-/Handy-Bedienkonzepte auf einen PC/Notebook zu übertragen? Das sind unterschiedliche Geräte. Was auf einem Handy funktioniert, geht auf einem PC / Notebook noch lange nicht. Und ich will es auch nicht. Mein Notebook ist ein Notebook - ich will es NICHT wie ein Handy bedienen.
Andersrum funktioniert es auch nicht.
Liebe Produktmanager ... nur weil etwas in Markt A gut funktioniert, muss man es noch lange nicht auf Markt B übertragen. Danke.
4. Mai 2013 - 15:56 |
und jede Minute kann nur einmal benützt werden. Jeder muss mal schlafen, braucht Zeit für Körperhygiene und Ernährung, hat einen Job ... jede Sekunde, die wir damit verbringen, sinnlose Debatten zu führen, uns um uns selbst zu drehen, unseren eigenen Schwänzen nachzujagen oder uns gegenseitig zu beleidigen, machen wir nichts produktives.
Das BKA kauft einen verfassungswidrigen Trojaner, mit der BDA können Passwörter abgefragt werden, die Telekom zerstört die Netzneutralität, Terrorismus wird von Hysterikern als Anlass missbraucht, alles und jeden zu überwachen ... wir haben genug zu tun.
Es ist Zeit, dass wir unsere vierundzwanzig Stunden sinnvoll einsetzen.
13. April 2013 - 11:47 |
Kennt jemand zufälligerweise ein gutes E-Mail-Programm? Bedingungen:
Und jetzt schreibt bitte niemand Thunderbird. Das Programm schmiert bei großen Postfächern regelmäßig ab.
10. Dezember 2012 - 12:00 |
Am 09.11.2012 war die Absolventenfeier des Wilhelm-Schickhardt-Institutes der Universität Tübingen. Auf Einladung der Fakultät habe ich dort die Absolventenrede gehalten, Schwerpunkt der Rede war die gesellschaftliche Verantwortung der Informatik.
Auf Bitte eines Kommilitonen hier das Manuskript, wie immer gilt das gesprochene Wort. Read more »
26. November 2012 - 14:26 |
Mitglieder des Bundesvorstandes der Piratenpartei sollen v.A. die Partei repräsentieren. Kandidaten für den Bundestag müssen ihre inhaltlichen Überzeugungen präsentieren und darstellen, wie sie später im Bundestag abstimmen würden.
Gelegentlich kann dies für Probleme sorgen, wenn man eine Doppelfunktion innehat. So sind bspw. Äußerungen für einen Bundesvorstand problematisch, wenn darin deutlich über die Programmatik der Bundespartei hinausgegangen wird. Oder wenn es in einzelnen Punkten Abweichungen von der Parteihaltung gibt.
Ich werde mich in Zukunft öffentlich vor Allem als Kandidat äußern. Ich werde dies natürlich anmerken, bitte dies aber auch zu berücksichtigen. Die Kandidaten schulden es den Wählern, dass diese abwägen können, wie sich ein MdB gegebenenfalls verhalten würde. Dies gehört mit zur politischen Transparenz, die wir als Partei ja fordern.
13. Mai 2012 - 10:30 | 1 Kommentar
In den letzten beiden Wochen habe ich ein paar Gespräche mit Piraten, mit meiner Familie und mit Freunden geführt. Jetzt habe ich mich entschieden.
Ich will für den Bundestag kandidieren. Und ich will dies sowohl direkt in "meinem" Wahlkreis 290/Tübingen machen als auch auf einem der vorderen Listenplätze in Baden-Württemberg.
Ausführliche Begründungen über meine Beweggründe und Ziele werde ich nach und nach veröffentlichen. Der derzeitige Stand meiner Kandidaturbegründung findet sich im Piratenwiki :-)
13. April 2012 - 13:37 |
Da dies in letzter Zeit immer wieder für Irritationen gesorgt hat: Nein, ich wohne nicht in Berlin. Ich wohne in Tübingen. Tübingen liegt ganz in der Mitte von Baden-Württemberg. (Der geografische Mittelpunkt von BaWü ist ein paar hundert Meter von meiner Wohnung entfernt).
Im Gegensatz zu den Vorständen anderer Parteien arbeiten die Vorstände der Piratenpartei rein ehrenamtlich und keiner von uns sitzt im Bundestag. Aber irgendwoher muss das Geld noch kommen - wir haben also noch Jobs nebenher. In meinem Fall ist das eine 75%-Stelle als Softwareentwickler in Tübingen. Ein Umzug nach Berlin wäre also schwierig und ist derzeit nicht geplant.
Wann bin ich in Berlin? Relativ regelmäßig. In manchen Monaten etliche Male, es gab aber auch schon einen Monat ohne Berlinausflug. Zum Teil mal einen halben Tag, manchmal auch eine Woche. Je nach Terminkalender lässt sich ein Ausflug kurzfristig einrichten oder eben nicht. Aber die Termine liegen mittlerweile im ganzen Bundesgebiet verstreut - nächste Woche bspw. in Baden-Baden, Köln/Düsseldorf, Tübingen, Stuttgart, Berlin und im Schwarzwald - und ich versuche Ausflüge für einzelne Gespräche zu vermeiden. (Es lohnt sich nur begrenzt 7h im Zug zu sitzen, 30min zu reden und wieder 7h zurück zu fahren). Und ja, die Zeiten in Berlin sind normalerweise eng mit Terminen gefüllt.
Entsprechend sind Interviews oder Gespräche via Email oder Telefon relativ problemlos, Treffen in Berlin richten sich nach meinem Terminkalender und solche in Tübingen sind normalerweise problemlos.
6. Februar 2012 - 15:21 | 31 Kommentare
"Dienstlich" bin ich derzeit relativ viel für die Piratenpartei unterwegs. Aktuell sind das v.A. Vorträge "Was ist die Piratenpartei" oder "Welches Politikverständnis hat die Piratenpartei", z.T. auch spezifische Themen (bspw. über Datenschutz beim DDV oder über die Schwierigkeiten bei neuen Parteien beim RT182). Normalerweise gibt es bei solchen Veranstaltungen nichts, die Anreise findet auf private Kosten oder auf Parteikosten statt. Gelegentlich gibt es eine Reisekostenerstattung und in seltenen Ausnahmefällen ein Honorar.
Diese Honorare lasse ich normalerweise wieder in die Parteiarbeit fließen. Die Reisekostenabrechnungen decken eben nicht alle Kosten ab ... Und die Honorare ermöglichen es so, dass ich auch zu anderen Veranstaltungen reisen kann, bspw. vor Schulkassen sprechen oder bei studentischen Gruppen. Größere Geschenke oÄ lehne ich aus Prinzip ab.
Jetzt habe ich aber ein Honorar-Angebot, das ich eigentlich zu hoch finde. Der Vortrag wird einiges an Vorbereitung erfordern (er ist relativ lang, es gibt danach eine intensive Diskussion und Fragerunde. Und, anders als sonst, muss ich den Vortrag im Vorfeld ausformulieren, da ein Manuskript verlangt wird). Entsprechend wäre ich durchaus geneigt ein Honorar zu akzeptieren. Angeboten wurde jetzt aber ein Honorar von 2.000 Euro ... das liegt deutlich über der Gesamtsumme der bisherigen Honorare. Auf der Pro-Seite: Rechnet man die Vor- und Nachbereitung, ist das Honorar damit noch deutlich unterhalb der Gehälter für Beratertätigkeiten. Aber vermutlich ein Stück über dem, was mein Arbeitgeber für die Arbeitszeit berechnen würde. Auch entspricht das Honorar dem, was der Einladende üblicherweise zahlt - es ist ein größerer Kongress, alle Redner erhalten ein entsprechendes Honorar. Read more »
2. Februar 2012 - 14:08 |
Heute erreichte mich eine Beschwerde, dass ich nicht innerhalb von zwei Tagen auf eine Email reagiert hätte ...
Ich arbeite ehrenamtlich. Nebenher muss ich also auch noch Geld verdienen. (Privatleben habe ich derzeit aus Zeitgründen kaum noch). Ich habe noch keinen Assistenten (auch wenn ich zwei Bewerbungen erhalten habe über die ich mich sehr freue und sich das jetzt bald ändert, wenn ich dazu komme diese zu bearbeiten :( ), bearbeite also die eingehenden Mails, Terminvereinbarungen, Reiseplanungen, etc alleine. Wer also Antwortzeiten erwartet, die er von den Bundesvorständen anderer Parteien kennt, der übersieht: Die haben ein Büro. Ich nicht. Und eine einzelne Terminvereinbarung inkl. Reiseplanung kann von 30min bis zu ein paar Stunden alles brauchen, je nachdem wie komplex das wird oder ob man schnell einen gemeinsamen Termin findet. Entsprechendes gilt für programmatische Anfragen, das kann mal eben 2min brauchen (Weiterleitung an den richtigen Ansprechpartner, kurze Notiz an den Fragesteller) oder auch mal 30min (schwierigere Frage, die ich direkt beantworte).
Als Ausgleich erreichen mich an ruhigen Tagen eine dreistellige Zahl an Mails, an arbeitsintensiveren dafür eine vierstellige. *Alle* wollen bearbeitet werden. Und auch das aussortieren von Spam braucht Zeit (leider lässt sich nicht alles automatisiert filtern). Read more »